Mexiko Kultur
18. März, 2007 von Moderator
Die Mexikaner sind bekannt für ihre herzliche Art
Liebe und Verbundenheit zeigen die Mexikaner innerhalb der Familie auch öffentlich ohne Scheu. Die Eltern küssen ihre Kinder, die Kinder die Eltern und auch eine liebe Nachbarin wird oft mit einem Kuss begrüßt. Im Vergleich zu unserer nördlicheren Mentalität geht es in Mexiko allgemein etwas herzlicher zu.
Die Bindung zwischen Kindern und Eltern hält eigentlich das ganze Leben lang und begleitet auch die erwachsenen Kindern durch ihr Leben. Normalerweise besuchen sie ihre Eltern recht häufig und es ist in Mexiko ziemlich unvorstellbar, Vater oder Mutter zur Pflege in ein Heim zu geben. Die Aufgabe der Pflege wird zumeist von einem weiblichen Familienmitglied übernommen, oft einer unverheiratet gebliebenen Tochter.
Die unzureichende Altersversorgung in Mexiko macht Menschen im Alter von ihren Kindern abhängig; Mütter hingegen sind bei der Versorgung der Kinder auf ihre Mütter angewiesen, da die Frauen oft direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehen und es zu wenige Kinderkrippen oder Kindergärten gibt.
Diese insgesamt engere und herzlichere Familienbindung ist wahrscheinlich dafür verantwortlich, dass der Muttertag in Mexiko ein wirklich großes Fest ist, für das wochenlang Vorbereitungen getroffen werden.
In Mexiko kommt die Familie vor der Partnerschaft. Wenn man einen Freund oder eine Freundin nicht den Eltern oder der Familie vorstellt, hat man auch keine „ernsthaften“ Absichten. Verborgene oder heimliche Gefühle sind für Mexikaner nicht gerade reizvoll und sie versuchen eigentlich eher, ihre Gefühle nach außen zu tragen und ihrer Umwelt zu zeigen.
Die Anfänge einer mexikanischen Liebe sind feurig, gerade bei einem mexikanischen Mann, aber mitunter ist dieses Feuer auch ebenso schnell wieder verbraucht. Allgemein lässt sich beobachten, dass mexikanische Männer ihre Frauen mit einer Mischung aus Galanterie und Repression behandeln, die dem Deutschen vielleicht nicht unbedingt nahesteht. Sie helfen ihr beim Aussteigen aus dem Bus, halten ihr die Tür auf und fahren ziemlich aus der Haut, wenn sie sich zu lange mit einem anderen Mann unterhält.
4 Kommentare zu “Mexiko Kultur”
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Geht es nicht generell in südlichen Gefilden etwas herzlicher zu. Man könnte meinen das das Wetter in den einzelnen Ländern bzw Regionen Auswirkungen auf ihre Gemüter. so verhält sich so mancher Nordeuropäer oft kühl und zurückhaltend während des Italiener oder Spanier geradezu vor Temperament überschäumt.
Nun heisst das sicher nicht das diese kaltherziger sind als die anderen, nur die Art und Weise wie man seine Gefühle zeigt macht den Unterschied, die Gefühle an sich sind aber stets die Gleichen.
Hinzu kommt auch wie im Bericht schon ansatzweise erwähnt die Einflüsse von Tradition und Staat.
Wo ein Staat nur geringe Absicherung auf sozialer Ebene bietet, sind die sozialen NEtzwerke eines jeden einzelnen logischerweise viel stärker ausgebaut, und haben dementsprechend auch eine größere Bedeutung und Wichtigkeit. Wer genau weiß, dass er auf familiäre Unterstützung in sämtlichen Lebensbereichen angewiesen ist, pflegt seine Familie und seine anderen Netzwerke gewissenhafter.
Da im gut ausgebauten Sozialstaat jeder alleine zurechtkommen, sind die familiären Bande oft weniger eng, verliert die Familie als Institution nach und nach an Bedeutung.
Für uns Chinesen scheint die Mexiko Kultur zu offen aus. Aber ich interessiere mich für solche unterschiedliche Kultur. Falls es in der Welt nur eine Kultur gäbe, wäre das Leben total langweilig. Ich freue mich auch darauf, einmal eine Reise in Mexiko zu machen.
ja die Mexikansiche Kultur, find ich persönlich am besten.
Und ich find das essen, in Mexiko sehr gut mein Land ist aber auch genauso schön wie meins. lieben gruss: cho chang